Leuchtreklame – Lichtwerbung

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die Werbewirkung der Leuchtreklame – Lichtwerbung

  • 1.1 Die Determinanten der Werbe-Effektivität
  • 1.2 Die Lichtwerbung – Definition und Werbewirkung
  • 1.3 Der Einfluss der Lichtwerbung auf den Menschen
  • 1.4 Die Gestaltung der Lichtwerbung
    • 1.4.1 Die Beleuchtung der Leuchtreklame
    • 1.4.2 Die Größe der Lichtwerbung
    • 1.4.3 Bestätigung und Zusammenfassung der Hypothesen

 

2. Die Geschichte der Leuchtreklame – Lichtwerbung

  • 2.1 Vom Feuerzeichen zur Straßenlaterne
  • 2.2 Die Erfindung der Glühlampe
  • 2.3 Beginn und Ende der Goldenen Zwanziger
  • 2.4 Das Dritte Reich
  • 2.5 Der Osten Deutschlands
  • 2.6 Die Bundesrepublik
  • 2.7 Die Entwicklung der Leuchtreklame bis heute

 

3. Die gestalterischen und technischen Grundlagen der Leuchtreklame – Lichtwerbung

  • 3.1 Grundsätzliches
  • 3.2 Begriffserklärungen aus der Leuchtreklame-Technik
  • 3.3 Die Ausleuchtung der Lichtwerbeanlagen
    • 3.3.1 Die Leuchtröhre / Neonröhre
    • 3.3.2 Die Leuchtstofflampe
    • 3.3.3 Die Leuchtdiode (LED)
  • 3.4 Die LED in der Lichtwerbung und ihre Vorteile
  • 3.5 Die Nachteile der LED-Technologie in der Lichtwerbung

 

4.0 Die Lichtwerbeanlagen und ihre Bauformen

  • 4.1 Die Profil-Varianten der Lichtwerbeanlagen
  • 4.2 Andere Konstruktions-Arten in der Lichtwerbung

Leuchtreklame München

 

 

Vorwort

Wenn es darum geht, effektiv auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam zu machen, ist die Lichtwerbung oder Leuchtreklame ohne Zweifel eine bewährte und erfolgreiche Art, dies zu erreichen. Seit über hundert Jahren wird diese Art der Werbung verwendet und die Lichtwerbung hatte in dieser Zeit großartige technische Fortschritte durchlebt. Immer wieder schrieben Unternehmen Geschichte mit ihren Ideen und noch immer bietet diese Art, auf ein Unternehmen oder Produkt hinzuweisen, sehr unterschiedliche und neue Möglichkeiten. Aber die Möglichkeiten ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen zu bewerben sind in unserer Zeit wesentlich größer als zu Beginn des Leuchtreklame-Einsatzes. Sowohl für den Bereich der analogen Werbung als auch der digitalen Werbemöglichkeiten stellt sich daher die Frage: Wie lässt sich die Effektivität der Werbung allgemein bestimmen?

Leuchtreklame in München

 

1.0 Die Werbewirkung der Leuchtreklame – Lichtwerbung


1.1 Die Determinanten der Werbe-Effektivität

Das Ziel jeder Werbemaßnahme ist in erster Linie das Erreichen des potentiellen Konsumenten. Der Mensch soll durch die Werbeinformation zum Kauf eines Produktes, zur Inanspruchnahme einer Dienstleistung bewegt werden. Auch allein die Erhöhung des Bekanntheitsgrades eines Unternehmens oder einer Marke wird durch jede Art der Werbung bezweckt. Dies geschieht durch die aktive Aufnahme der Werbeinformation und der geistigen Verarbeitung der Werbeaussage. Gute Werbung schafft Interesse an dem Unternehmen, an dem Produkt, an der Dienstleistung. Anreize zu Kauf oder Konsum werden freigesetzt, bestehende Konsum-Entscheidungen werden verstärkt. Die Werbung hat die Aufgabe, das Verhalten des potentiellen Konsumenten in die gewünschte Richtung zu lenken. Die Sinnesorgane des Menschen werden gezielt durch besondere Reize aktiviert, Emotionen werden durch die Werbung hervorgerufen. Hierbei ist es die Reizwirkung von Farben und Licht, die zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit und Aktionsbereitschaft bei der Wahrnehmung durch die erreichte Person führt. Dies hat zur Folge, dass die Aussagekraft der Werbemaßnahme intensiver verarbeitet wird.

 

Ob im Internet, im Fernsehen oder durch zahllose Anzeigen in den Zeitschriften – unzählige Film- und Bildinformationen im Alltag überströmen uns und lassen viele Arten der Werbung oft nur noch aggressiv wirken. Gerade in Funk und Fernsehen übertreibt die Produkt- und Dienstleistungswerbung mit ihren Aussagen und erreicht damit ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der Werbeinformation. Die immer größer werdende Reizüberflutung im digitalen Zeitalter hat dem Image, dem Ruf der Werbung jedoch nicht nur großen Schaden zugefügt: Die mehreren hundert Werbebotschaften, die den Konsumenten in der Realität täglich erreichen, können von diesem aufgrund begrenzter kognitiver Fähigkeiten schlichtweg nicht mehr verarbeitet werden. Damit bei dem zu erreichenden potentiellen Kunden die gewünschte Einstellungsänderung gegenüber dem Produkt, der Dienstleistung erreicht wird, ist der erhöhte Erinnerungseffekt der Werbemaßnahme ausschlaggebend. Welchen Stellenwert die Leuchtreklame bei der Werbe-Effektivität einnimmt, lässt sich dabei durch ihre Beschreibung offen legen.


1.2 Die Lichtwerbung – Definition und Werbewirkung

Der Bereich der Leuchtreklame gehört zu der sogenannten Above-the-Line Werbung. Dieser Begriff aus dem Bereich des Marketings beschreibt die klassische, traditionelle Art der Werbung. Es ist die direkt erkennbare Werbemaßnahme, zu welchen auch die Werbung in Printmedien, Rundfunk und Kino und eben der Außenwerbung gehört. Die Lichtwerbung bezeichnet langfristige und statische Außenwerbemedien. Die Werbemittel werden hier entweder aktiv beleuchtet oder angestrahlt. Während die sogenannten Billboards zu den kurzfristig statischen Außenwerbemedien gehören, können bei der Lichtwerbung die Werbeinformationen nicht gewechselt werden. Für die Leuchtreklame kommen viele unterschiedliche Medien zum Einsatz: Schildplatten werden indirekt beleuchtet oder angestrahlt. Profilbuchstaben-Schriftzüge werden von innen oder außen beleuchtet. Die Lichtwerbung geschieht durch Leuchtkästen, Neon-Schriftzüge oder LED-Leuchtreklame.

 

Die Lichtwerbung wird weniger für Produkte eingesetzt. Meist wird der Konsument auf Marken oder Geschäfte aufmerksam gemacht. Die Firma oder Marke, die die Lichtwerbung verwendet, verwendet diese zum größten Teil zur Identifikation ihrer selbst. Sie soll das Image des Werbenden vermitteln. Was in Metropolen wie Las Vegas oder Tokio zum Extrembeispiel geworden ist, betrifft auch Städte wie Berlin oder Hamburg: Die Existenz der Lichtwerbung bestimmt das städtische Erscheinungsbild der Stadtzentren. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Menschen hat eine starke Reizüberflutung und die innerstädtische Lichtverschmutzung zur Folge. Forderungen nach Regularien werden zum Teil laut. Diese gehen bis zu einer sogenannten Homogenisierung der Lichtwerbung. Dies kann eine Vereinheitlichung der Lichtwerbeanlagen bezüglich Form, Farbe oder Material bedeuten – unabhängig von der eigentlichen Werbeaussage.


1.3 Der Einfluss der Lichtwerbung auf den Menschen

Das Licht selbst und dessen Wahrnehmung gehören zu den Elementarbedürfnissen des Menschen. Mit der Lichtwerbung wird dieses Bedürfnis bedient. Die mannigfaltige Präsenz von Leuchtreklame in der Öffentlichkeit ermöglicht zudem dauernden und hohen Kontakt zum Menschen. Doch im Gegensatz zu anderen Außenwerbemedien wurde die Wirkung der Lichtwerbung auf den Menschen durch medizinische und psychologische Studien bisher nicht belegt. Wohl aufgrund des hohen Zeit- und Kostenaufwands, die eine diesbezügliche Untersuchung verursachen würde, liegen zum direkten Einfluss der Lichtwerbung daher keine empirischen Erkenntnisse vor. Die Einstellung der Bevölkerung zur Lichtwerbung an sich wurde jedoch bereits 1953 bei einer Befragung von 489 Personen in Paris definiert. (Paz et Visseaux, 1963, zitiert nach Gut, 1974) Die positive Einstellung zur Lichtwerbung wurde folgendermaßen aufgezeigt: 64% der Befragten charakterisieren Unternehmen mit Lichtwerbung als groß. 74% sahen sie als finanziell gesichert. Die durch die Lichtwerbung beworbenen Marken empfanden 37% als angesagt und aktuell. Unabhängig davon konnten sich 46,6% an konkrete Lichtwerbeanlagen erinnern.

 

Auch die Hochschule Fresenius hat bei einer Befragung in Zusammenarbeit mit der Jost von Brandis Agentur die Wirkung von Werbeträgern am Hamburger Flughafen erforscht (Schäfer & Gutknecht, 2009). 67% der 380 Befragten konnten sich hier an konkrete Werbeträger erinnern. Den höchsten Wert mit 25% erreichten hier Exponate, gefolgt von Lichtwerbung mit 24%. Die positive Beeinflussung des Kaufverhaltens durch Werbung gaben 40% der Befragten an. Hier wurden „Lichteffekte“ als positivste Eigenschaft genannt. Zu den wenigen experimentellen Untersuchungen zur Frage der Wirkung von Lichtwerbung gehört eine Studie von Color Kinetics (Tullman, 2000). Bei dieser Studie war es das Ziel, den Einfluss der Außengestaltung eines Geschäftes auf das Kundenverhalten zu erforschen. In dem Setting wurden dazu zwei Schmuckgeschäfte derselben Firma bei deren Außendesign unterschiedlich gestaltet. Ein Geschäft behielt die ursprüngliche Außengestaltung. Das zweite Geschäft wurde mit digitaler Beleuchtung und Lichtwerbung ausgestattet. Die Studie zeigte, dass die beleuchtete Außenfassade des zweiten Geschäftes ein höheres Aufkommen und eine längere Verweildauer sowohl der weiblichen als auch der männlichen Kunden vor dem Laden zur Folge hatte.

 

Weitere Untersuchungen von Verma und Madan (2011) ergaben auch: Das Image eines Geschäftes wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Neben der Produktauswahl, der Produktqualität und dem Verhalten der Verkäufer spielt hier die visuelle Anziehungskraft eines Geschäftes eine ausschlaggebende Rolle. Hierzu gehören ohne Frage auch das Vorhandensein und die Gestaltung der Lichtwerbung.

Werbetechnik Bayern1.4 Die Gestaltung der Lichtwerbung

Zum Einfluss auf die visuelle Aufmerksamkeit der Lichtwerbung gibt es zwar vereinzelte Empfehlungen in der Literatur. Fundierte Erkenntnisse hierzu sind nicht vorhanden. Allein die Gestaltungskriterien anderer Außenwerbeformen lassen sich hier auf die Lichtwerbung übertragen. Die Lesbarkeit der Schrift auf Plakaten hat zum Beispiel Gültigkeit bei der Gestaltungsempfehlung für die Lichtwerbung. Die Betrachtungszeit sowohl von Plakaten als auch bei der Leuchtreklame ist meist kurz. Der Betrachter ist dabei häufig in Bewegung. Gut lesbare Schrift/Blockschrift sowie Großbuchstaben werden daher für jede Art von Außenwerbung empfohlen (Mitchell, 2010). Die Betrachtungsrichtung bestimmt den annähernd gleichen Winkel der Werbeträger. Dieser soll sich zudem im unmittelbaren Blickfeld des Betrachters befinden. Damit wird die Werbeaussage auf einen Blick, also vollständig und problemlos erfassbar. (van Meurs & Aristoff, 2009).

 

Die Auffälligkeits- und Erinnerungswerte der Lichtwerbung werden durch die verwendeten Farben bestimmt (Bellizzi, Crowley & Hasty, 1983). Während getrübte, kalte und ungesättigte Farben sowie Farben mittlerer Helligkeit weniger auffällig sind, eignen sich warme, reine, gesättigte und sehr helle oder dunkle Farben wesentlich besser für die Lichtwerbung. Dominante Farben wie rot oder orange haben eine aktivierende und erregende physiologische Wirkung und sind daher ideal für die Lichtwerbung (Warner & Franzen, 1947). Die Lichtwerbung wird bestimmt durch die Anzahl der verwendeten Farben. Die Beschränkung auf wenige Farben erhöht die Ausdrucksstärke der Botschaft. (Anspach 2004). Die Farbwahl sowohl innerhalb der Leuchtreklame als auch unter Berücksichtigung benachbarter Lichtwerbeanlagen wird bestimmt durch Erkenntnisse zur Kontrastwirkung (Gut, 1974). Das Ziel der Lichtwerbung ist es, die Blicke, das Interesse potentieller Kunden auf sich zu ziehen. Hier spielt somit die Abhebung von bereits vorhandenen Gestaltungsmitteln im Umfeld eine große Rolle (Festinger, Coren & Rivers, 1970).


1.4.1 Die Beleuchtung der Leuchtreklame

Bei der Wirksamkeit der Leuchtreklame ist das Licht als solches eine weitere Determinante. Hier spielt die Größe und die Leuchtdichte eine große Rolle beim Gewinn der Kunden-Aufmerksamkeit (Gut, 1974). Für den Erinnerungseffekt und die Bewusstseinsaufnahme sind bei der Lichtwerbeanlage die Leuchtdichte, die Farbe des Lichts und die Betriebsweise der ausschlaggebende Faktor für das Interesse des Betrachters. Über größere Entfernung und bei schlechtem Wetter sind warme Lichttöne (Rot und Co.) besser erkennbar, da diese im Vergleich zu kalten Lichttönen (Blau etc.) weniger gebrochen werden (Bellizzi, Croley und Hasty, 1983).

 

1.4.2 Die Größe der Lichtwerbung

Die Aufmerksamkeitsstärke und Fernwirkung der Lichtwerbung wird – rein theoretisch – durch deren Größe bestimmt (Woodside, 1990). Zu berücksichtigen ist hier selbstverständlich das angemessene Größenverhältnis zum Gebäude, der Umgebung der der Leuchtreklame und zur Größe der Einzelheiten der Lichtwerbeanlage (Nettelhorst, 1952). Wichtig hierbei ist es, das Gesamtbild des betroffenen Hauses mit der Leuchtreklame nicht zu beeinträchtigen, da dies aus städtebaulicher Sicht zu beklagen wäre. Ist eine angemessen große Fläche aufgrund der vorhandenen Architektur verwendbar, ist deren Verwendung empfehlenswert. Die Lichtwerbung ermöglicht dadurch eine Optimierung des Markenimages und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der beworbenen Marke oder Firma (Anspach, 2004). Ohne Frage wird mit der größtmöglichen Leuchtreklame auch die Fernwirkung gesteigert. Bei Studien zur Printwerbung wurde auch erkannt, dass größere Anzeigen eine längere Betrachtung dieser zur Folge hat (Rosbergen, Pieters und Wedel, 1997). Dieser Effekt betrifft auch die Lichtwerbung.

 

1.4.3 Zusammenfassung und Bestätigung der Hypothesen

Diese Hypothesen bezüglich Größe und Beleuchtung der genannten Literaturquellen wurden in einer ausführlichen Studie von Björn Badura, Sanaz Maafi und Annette Kluge aus dem Jahr 2015 ausführlich untersucht und bestätigt. Durch den Einsatz von 60 Probanden und mit Hilfe eines Eyetrackers wurde die optimale Werbewirksamkeit und Erinnerungsleistung von Lichtwerbeanlagen experimental erforscht. Auf Fotos der Düsseldorfer Fußgängerzone wurde die Stimmung auf die visuelle Aufmerksamkeit und die Erinnerungsstärke kontrolliert. Diese Studie bestätigte die bisherigen genannten Hypothesen früherer Jahrzehnte bezüglich des Einflusses von Größe und Beleuchtung. Es wurde bewiesen, dass – dem Umfeld und Gebäude angepasste – große und signifikant beleuchtete Lichtwerbeanlagen eine längere Betrachtungszeit durch den Konsumenten, größere Aufmerksamkeitswirkung und optimale Erinnerungsstärke verursacht.

 

Zusammenfassend bestehen die ausschlaggebenden Determinanten der Werbewirksamkeit der Lichtwerbung und deren visueller Wahrnehmungskraft aus der Größe und der Beleuchtung der Lichtwerbeanlagen. Zusätzlich wird die Aufmerksamkeit gegenüber der werbenden Unternehmen und der betreffenden Produkte durch die grundsätzlich positive Einstellung der Konsumenten gegenüber der Lichtwerbung optimiert.

Thomas Schmid Werbesysteme Werbetechnik 

Lichtwerbung Leuchtreklame

2.0 Die Geschichte der Lichtwerbung

2.1 Vom Feuerzeichen zur Straßenlaterne

Der Ursprung der Lichtwerbung beginnt bereits mit der Geschichte der Menschheit. Für die Kommunikation über große Entfernungen waren es Feuerzeichen, die als Verständigungsmittel eingesetzt wurden. Die Wichtigkeit der Außenwerbung an sich wurde bereits zu Zeiten der Römer erkannt. Schilder an Unternehmensgebäuden standen im Römischen Reich in der Relation der Größe der Unternehmen. Im 16. Jahrhundert begann die Installation permanenter Straßenlaternen. Unternehmer verwendeten von Künstlern gefertigte Schilder, um auf Dienstleistungen und Produkte aufmerksam zu machen. Buntes Ölpapier half hier bei der Ausleuchtung der gefertigten Schilder durch die vorhandene Straßenbeleuchtung. Im Laufe der Zeit übernahmen Eisenschilder die Aufgabe der Außenwerbung.


2.2 Die Erfindung der Glühlampe

Die Lichtwerbung mit Gaslicht wurde in der New York Times 1870 zum ersten Mal erwähnt. Mit der Erfindung der Glühlampe wurde diese für den Einsatz in der Lichtwerbung eingesetzt. Als einer der ersten Geschäftsleute handelte William J. Hammer, ein Mitarbeiter der Firma Edison, mit elektrischen Lichtzeichen. Auf der „Crystal Palace Electrical Exhibition“ in London wurde im Jahre 1882 schließlich die erste moderne Lichtwerbeanlage vorgestellt. Bald darauf folgte auch in Deutschland der Einsatz dieser Art der Werbung. Es war schließlich die Leuchtreklame der Firma Leibnitz, die 1898 zur Sensation wurde. Aus Glühlampen bestehend installierte die Keksfabrik diese Lichtwerbeanlage am Potsdamer Platz in Berlin. Der Sekthersteller „Kupferberg Gold“ beeindruckte 1912 mit einer weiteren Innovation. Die erste bewegte Leuchtreklame aus 2.500 Glühbirnen zeigte eine bewegte Sektflasche und ein prickelndes Glas Sekt.


2.3 Beginn und Ende der goldenen Zwanziger

Die goldenen Zwanziger bedeuteten das große Zeitalter der Lichtwerbung, in welchem weltweit sämtliche Großstädte im Lichterglanz erstrahlten. Mit dieser Zeit begann auch die Reizüberflutung durch die unorganisierte Nutzung der Lichtwerbeanlagen. Aufgrund wachsender Kritik an der Lichtverschmutzung in den Innenstädten wurde der Einsatz der Leuchtreklame durch Architekten und Designer immer mehr systematisiert. Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise gab es nur noch kleine Werbeanlagen an den Gebäuden, die lediglich zur Dekoration verwendet wurden. Dennoch war der Einsatz der Leuchtreklame auch zu dieser Zeit die wichtigste Art der Außenwerbung.

Leuchtreklame Leuchtwerbung Straßenreklame2.4 Das Dritte Reich

Während der Zeit des Dritten Reiches übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland neben vielen anderen Branchen auch die Kontrolle über die komplette Werbeindustrie. Normen bestimmten den Einsatz der Leuchtreklame. Der visuelle Einfluss durch die Lichtwerbung wurde zu großem Teil für die politische Propaganda verwendet. Werbetreibende wurden mit dem Ziel der Belebung der Innenstädte aufgefordert, verstärkt Lichtwerbeanlagen zu verwenden. Sie galten auch als Symbol der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands nach der Weltwirtschaftskrise. Während des Zweiten Weltkrieges beschränkte die Luftwaffe mit dem sogenannten Luftschutzgesetz die Verwendung der Leuchtreklame. Sämtliches Licht durfte ab einer Höhe von 500 Metern nicht erkennbar sein. Allein leuchtende Farben wurden für die Außenwerbung erlaubt. Aufgrund fehlender Material-Ressourcen und kriegsbedingter Energie-Einsparungen war die Produktion und Verwendung der Lichtwerbung ab dem 15. März 1942 verboten. Die Leuchtreklame verschwand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges somit in Deutschland komplett vom Markt.


2.5 Der Osten Deutschlands

Die Produktion von Leuchtstoffröhren nach dem Krieg wurde größtenteils für die militärischen Einrichtungen der Besatzungsmacht angeordnet. Zu Beginn der DDR waren Lichtwerbeanlagen nicht erwünscht. Erst nach dem Aufstand des 17. Juni 1953 erkannte die Regierung der DDR den Wettbewerb der Systeme und war nun damit beschäftigt, den wirtschaftlichen Erfolg ihres Systems zu ermöglichen. Neben der Optimierung der Volkswirtschaft begann nun – langsam aber stetig – auch die verstärkte Ausleuchtung der Innenstädte mit Straßenbeleuchtung und Leuchtreklame. Es waren oft Großanlagen auf den Dächern von Neubauten, die unter anderem auch politische Botschaften verkündeten. So war es beispielsweise der Schriftzug „Der Sozialismus siegt“, der 1968 auf einem Hochhaus in Dresden als Leuchtreklame verwendet wurde.


2.6 Die Bundesrepublik

Mit Beginn des Wirtschaftswunders wurden Lichtwerbeanlagen aus dynamisch geformten Neon-Anlagen zum Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung der Bundesrepublik. Die formbare Neonröhre, deren Entwicklung im 18. Jahrhundert begann, war der große visuelle Anziehungspunkt für die Menschen nach der langen entbehrungsreichen Zeit während und nach dem Krieg. Hinterleuchtete und folienbeschriftete Acrylglaskästen ersetzten in den sechziger und siebziger Jahren langsam die individuell gefertigten Neonanlagen. Dies bedeutete für die Werbenden finanzielle Einsparungen aufgrund der einfacheren Produktionsmöglichkeiten und der Witterungsbeständigkeit des Acrylglases. Zudem war diese Art der Reklame auch bei Tageslicht auffälliger. Die mögliche Serienproduktion bestimmte somit den Einsatz der Plexiglas-Schriftzüge. Individuelle und exponierte Lichtwerbung wurde unabhängig davon aufgrund der künstlerisch-individuellen Gestaltungsmöglichkeiten weiterhin mit den filigranen Leuchtstoffröhren erstellt.


2.7 Die Entwicklung der Leuchtreklame bis heute

Die Globalisierung, die mit den 70er Jahren verstärkt einsetzte, hatte viele technische Innovationen, neue Herstellungsverfahren und somit ein ständig erweitertes Angebot der Lichtwerber zur Folge. Außenwerbung wurde aufgrund von aufwändigen Marktanalysen stetig verbessert, hochtechnisierte Leuchtreklame wurde aufwändiger und beeindruckender. Weltweit arbeitende, bekannte Unternehmen entwickeln große, freistehende Lichtwerbeanlagen und imposante Medienfassaden. Lichtwerbung, wie der Mercedesstern auf einem Hochhausdach in Berlin, werden zu dieser Zeit immer mehr zur Normalität. Mit dieser Globalisierung beginnt auch die Massenproduktion und Vereinheitlichung von Leuchtreklame. Große Konzerne im Bereich der Lichtwerbung konzentrieren sich auf die Leuchtreklame großer Unternehmen, um die Produktion und die Installation zu rationalisieren. Hier sind es nun vor allem mittlere und kleine Lichtanlagen-Hersteller, die auf individuelle Kundenwünsche auch kleinerer und ortsansässiger Geschäfte eingehen können und wollen.

Neonröhre Leuchtwerbung Lichtwerbung

 

3. Die gestalterischen und technischen Grundlagen der Lichtwerbung

3.1 Grundsätzliches zur Lichtwerbung – Leuchtreklame

Nicht nur behördliche Auflagen durch den Einsatz in historischen Stadtkernen sind bei der Gestaltung einer Lichtwerbeanlage zu berücksichtigen. Unter anderem ist auch die Lesbarkeit bei Tageslicht, die schnelle Erfassung der Information durch den Konsumenten ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Materialien und der Art der zu verwendenden Profil-Varianten. Für die Gestaltung einer Leuchtreklame spielt die bauliche Umgebung eine große Rolle. Sie entscheidet über die Planung von Größe und Lichtstärke. Ebenso werden verwendete Farben und Materialauswahl davon beeinflusst. Die falsche Größe oder Art der Beleuchtung gefährdet dabei nicht nur den gewünschten Effekt der Lichtwerbung. Sie funktioniert hier meist kontraproduktiv.

 

Die Lesbarkeit der Lichtwerbung ist stark abhängig vom Kontrast zwischen der eingesetzten Schrift und dem Hintergrund der Schrift oder der gesamten Lichtwerbeanlage. Der Erkennungswert und die optische Auffassung der Lichtwerbung durch den Konsumenten werden optimiert, wenn sich die verwendeten Texte auf das Wesentliche beschränken. Mit der Verwendung einer serifenlosen, halbfetten Blockschrift ist der Erkennungserfolg auch auf große Entfernung garantiert. Bei kleinen Lichtwerbeanlagen wird deren Lesbarkeit durch die Verwendung von heller Schrift auf dunklem Hintergrund optimiert. Der Effekt der sogenannten Irradiation lässt die helle Schrift optisch vergrößern. Obwohl immer diese Art der Lichtwerbung immer wieder im Einsatz ist, ist eine Lichtwerbeanlage mit senkrecht angeordneten Buchstaben eher schlechter lesbar. Zudem erzeugt die unterschiedliche Breite der einzelnen lateinischen Schriftzeichen ein unschönes Erscheinungsbild dieser Art der Lichtwerbung.


3.2 Begriffs-Erklärungen aus der Leuchtreklame-Technik

Zur Beschreibung der unterschiedlichen Bauformen spielen für Gestaltung und Technik der Lichtwerbeanlagen einige Begriffe eine ausschlaggebende Rolle:

 

Boden: Mit dem Boden wird die Rückwand des Leuchtreklame-Buchstabens beschrieben. Das Material ist abhängig von der Art der Lichtwerbeanlage, der Verwendung des Profils (Beschreibung siehe unten)

Blauentladung: Mit der Blauentladung wird in der Neon-Technik das Mischgas aus Argon und Neon mit Zusatz von Quecksilber beschrieben.

Brennspannung: Die Brennspannung ist die Betriebsspannung eines Leuchtmittels. Hiermit wird der Spannungsabfall zwischen Anode und Kathode beschrieben. Sie liegt in der Neon-Technik bei ca. 2/3 der Zündspannung

Erdschlussschalter: Unter diesem Begriff versteht man einen vorgeschriebenen „Notschalter“. Dieser Schalter hat die Aufgabe, die Lichtwerbeanlage im Falle eines Erdschlusses sekundärseitig abzuschalten.

Filterglas: Das Glas wird bei der Herstellung der Röhren eingefärbt. Das Filterglas lässt die ursprünglich farblose Röhre auch bei Tageslicht in der gewünschten Farbe erscheinen.

Hochspannungsneonröhre: Die Hochspannungsneonröhren sind speziell geformte Leuchtmittel zur Ausleuchtung von Einzelbuchstaben. Diese bieten eine sehr hohe Leuchtkraft. Da für diese Art der Neonröhre auch Hochspannung erforderlich ist, verursachen die Hochspannungsneonröhren auch hohe Stromkosten.

Leuchtstoff: Der verwendete Leuchtstoff in der Röhre der Lichtwerbeanlage wandelt den größten Teil des bei der Gasentladung entstehenden UV-Lichts in sichtbares Fluoreszenzlicht um. Der Rest der gesundheitsschädlichen UV-Strahlung wird weitgehend durch das Glas der Lampe absorbiert. Dabei entsteht die Leuchtfarbe der Röhre. Der eingesetzte Leuchtstoff ist entsprechend der Lampenfarbe eine Mischung aus verschiedenen Leuchtstoffen. Bei Tageslicht sind fast alle Leuchtstoffe weiß oder leicht grau. Für die gewünschte Farbe der Leuchtstoffröhre bei Tag wird daher Filterglas eingesetzt.

Reliefkörper: Der Reliefkörper beschreibt ein dreidimensionales, direkt oder indirekt beleuchtetes Element. Ein oder mehrere Reliefkörper in Form eines Zeichens, Logos oder Buchstabens werden als Lichtwerbeanlage bezeichnet. Die Befestigung am Gebäude oder anderen Werbeträgern geschieht zusammen oder einzeln auf einer tragenden Konstruktion. Materialart, Bauform und Art der Beleuchtung der Reliefkörper werden in der Beschreibung unter sogenannten Profil-Kennzahlen definiert. Die Beleuchtung der Reliefkörper geschieht durch Leuchtstoffröhren oder Leuchtdioden (LED). (Siehe Beschreibung der Profil-Kennzahlen)

Rotentladung: Die Rotentladung beschreibt das ursprüngliche rote Licht der mit Neongas befüllten Röhre. Diese wird sichtbar, wenn keine Leuchtstoffe zugesetzt werden. Die Rotentladung des Neongases ist sehr intensiv und wird in der Lichtwerbung vielfach verwendet. Die Herstellung dieser Röhren ist günstig, da hier meist weder Filterglas noch Leuchtstoffe verwendet werden.

Spiegel: Als Spiegel bezeichnet man bei der Konstruktion der Lichtwerbeanlage die Vorderseite des Buchstabens.

Transformator: Dieses der Röhre vorgeschaltete Bauteil transformiert die Netzspannung in die eingesetzte Hochspannung. Die verwendeten Spannungen liegen zwischen 1.000 und 10.000 Volt.

Zarge: Auch dieser Begriff beschreibt ein Bauteil der Konstruktion der Lichtwerbeanlage. Hiermit wird das Seitenteil des Buchstabens der Leuchtreklame beschrieben.

Zündspannung: Die Zündspannung beschreibt die elektrische Spannung, die benötigt wird, um die Gasentladung einzuleiten. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung in der Technik der Gasentladungslampen. Die Zündspannung wird mit Hilfe des Transformators erzeugt.

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3.3 Die Ausleuchtung der Lichtwerbeanlagen

Für die aktuellen Formen der Leuchtreklame werden hauptsächlich drei verschiedene Arten von Lichtquellen eingesetzt. Zum einen sind es die altbekannten Leuchtröhren. Als weiteres Leuchtmaterial werden die Leuchtstofflampen verwendet. Die neueste Innovation für den Einsatz in der Lichtwerbung sind die Leuchtdioden (LED).


3.3.1 Die Leuchtstoffröhre

Dies bezeichnet die sogenannte Kaltkathodenröhre, deren Elektroden durch hohe Spannung eine Glimmentladung produzieren. Unter diesem Begriff ist die traditionelle Neonröhre zu verstehen, die bereits 1909 von dem Franzosen Georges Claude entwickelt wurde. Seit dieser Zeit wird die Neonröhre für die Lichtwerbung verwendet, weiterentwickelt und für die Lichtwerbeanlage optimiert. Mit dem Neon-Rohr war dessen beleuchtete Linie das maßgebliche Gestaltungselement der Lichtwerbung. Die Entwicklung und der spätere Einsatz von Acrylglas in der Lichtwerbung ermöglichten den Einsatz der Neonröhren zum flächigen Beleuchten von Lichtwerbeanlagen. Die Bautiefe der Werbeanlagen wurde durch die Hochspannung (bis zu 8000 V) der Neonröhren bestimmt. Neonanlagen müssen zudem nach der europäischen Norm EN 50107 immer mit Erdschluss und teilweise mit Leerlast-Abschaltung ausgerüstet sein.


3.3.2 Die Leuchtstofflampe

Diese Niederdruck-Gasentladungsröhre ist innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet. Im Gegensatz zur Leuchtröhre besitzt sie heiße Kathoden, die Elektronen durch den Edison-Richardson-Effekt (Glühemission) abgeben. Bereits 1857 war die Geißlerröhre der Vorläufer der modernen Leuchtstofflampe. Stetig weiterentwickelt mit Edelgasfüllung und Druckerhöhung übernahm die Firma General Electric das Patent und produzierte die Leuchtstofflampe mit kommerziellem Erfolg. Als Energiesparlampe übernahm sie ab etwa 1980 auch die Aufgabe der üblichen Glühlampen im Haushaltsbereich.

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3.3.3 Die Leuchtdioden (LED)

Die LED (von englisch light-emitting diode) ist ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement. Die LED wurde bereits 1962 erfunden und diente die ersten drei Jahrzehnte als Leuchtanzeige zur Signalübertragung. Erst technologische Verbesserungen optimierten die Lichtausbeute bis die LED-Leuchtmittel auch im Alltag verwendbar waren. Diese Entwicklung bedeutet die neueste Innovation der Gegenwart für die Lichtwerbung.


3.4 Die LED in der Lichtwerbung und ihre Vorteile

Bei der Beleuchtung immer kleinerer und flacherer Lichtwerbeanlagen sind es die modernen LED-Systeme, die der Lichtwerbung große Vorteile bieten. Mit fünf verschiedenen Farben stehen die LED-Systeme den Lichtwerbern mit Spannungen zwischen 12 und 300 Volt für Lichtwerbeanlagen jeder Größenordnung zur Verfügung. Dort, wo bisherige Leuchtstofflampen und Neonröhren ihre Grenzen hatten, ist es die LED-Technologie, die bei der Ausleuchtung von Plexiglas-Buchstaben nun in allen Bereichen ihre Dienste tut. Zudem ist es die unschlagbare Energieeffizienz, die wesentlich längere Lebensdauer und die Temperatur-Unabhängigkeit der LED, die in der modernen Lichtwerbung die traditionellen Leuchtstofflampen ersetzt. Tausende von kleinen LED-Leucht-Dioden beim Einsatz in den Lichtwerbeanlagen ermöglichen helle zwei- und dreidimensionale Darstellungen. Auch die Erzeugung bewegter Bilder ist mit LED-Lichtwerbeanlagen problemlos möglich. Neben der Bedeutung für Architekten und Ingenieure und dem Einsatz im Alltag wird die LED-Technologie auch in der Lichtwerbung daher weiterhin an Bedeutung gewinnen.


3.5 Die Nachteile der LED-Technologie in der Lichtwerbung

Doch gibt es zum jetzigen Zeitpunkt für die LED-Technologie auch noch Grenzen. So bieten die aktuellen LED-Systeme noch nicht die Leuchtkraft einer konventionellen Neonröhre. Unabhängig von diesen Fakten muss zudem neidlos anerkannt werden: Die Außenwerbung durch eine klassische Leuchtreklame unter Verwendung einer offenen Neonröhre ist zwar althergebracht. Sie wird aber auch in Zukunft nie an ihrer Faszination verlieren. Trotz schlechterer Energieeffizienz und kürzerer Lebensdauer werden bei der Leuchtreklame die Niederspannungsleuchtstoffröhren bei konventionellen Leuchtkästen weiterhin bis auf weiteres im Einsatz bleiben.

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4.0 Die Lichtwerbeanlagen und ihre Bauformen

In der Lichtwerbung ist es hauptsächlich der oben beschriebene sogenannte Reliefkörper, der für die Leuchtreklame zum Einsatz kommt. Verschiedene Bauformen und unterschiedliche Materialien stehen für den Aufbau der Leuchtreklame zur Verfügung. Die unterschiedlichen Aufbauten der Reliefkörper entscheiden auch über die Verwendung der Lichtquellen. Die Variationen der Materialzusammenstellungen und der Aufbauten werden zur eindeutigen Definition mit den bereits weiter oben erwähnten Profil-Kennzahlen vereinheitlicht.


4.1 Die Profil-Varianten der Lichtwerbeanlagen

 

Profil 01 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Bei dieser Form der Werbung handelt es sich um eine unbeleuchtete Form der Darstellung. Das Profil 01 bezeichnet sogenannte Halbrelief-Buchstaben, die gegebenenfalls von außen angestrahlt werden, selber jedoch nicht leuchten. Diese Konstruktion besteht aus einer Buchstabenform, deren Unterteil aus Kunststoff besteht. Auf dieses wird der Buchstabenkörper samt Zarge aufgesteckt und seitlich verschraubt. Das Material des Buchstabens besteht aus Aluminium, Kupfer, Messing oder Edelstahl und wird lackiert.

Profil 1 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Hier liegt das Leuchtstoffrohr offen auf dem Buchstabenkörper. Der Reliefkörper dieses Profils wird aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahlblechen gefertigt und mit der entsprechenden Farbe lackiert. Gegebenenfalls wird die Oberfläche auch geschliffen oder auf andere Art und Weise veredelt. Auf der Metallfrontseite wird das Leuchtstoffrohr mit Rohrhaltern auf Abstand montiert. Bei Tageslicht geben somit sowohl der Grundkörper aus Metall als auch das aufmontierte Leuchtstoffrohr das Gesamtbild der Lichtwerbeanlage. Bei Nacht leuchten die Röhren offen nach vorn, es entsteht dadurch eine „Strichwirkung“. Der Einsatz dieses Profils ist gut geeignet für schmale Buchstaben und Schreibschriften. Ein Filterglas wird hier empfohlen. Die Bautiefe des Profil 1 beträgt 10 bis 12 cm, im inneren der Reliefkörper ist genügend Raum für die Leitungen, die Elektroden und auch die Vorschaltgeräte der verwendeten Leuchtstoffröhren.

Profil 2 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Der grundsätzliche Aufbau und die Anordnung dieses Profils entsprechen größtenteils dem Profil 1. Der einzige Unterschied besteht in der Verwendung einer Blendkante. Diese Blendkante ist zwar rein optisch eine Verlängerung der Zarge. Konstruktionstechnisch ist diese Blendkante aber ein Teil des Spiegels. Zum einen bietet diese Zargenverlängerung Schutz für die aufgesetzte Leuchtstoffröhre. Zum anderen verhindert die Blendkante einen Überstrahlungseffekt, indem sie auf dem Spiegel einen Lichthof bildet, die Kontur des Grundkörpers hart begrenzt wird.

Profil 3 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Bei Profil 3 werden sowohl der Spiegel als auch die Zargen der Leuchtreklame-Buchstaben aus Aluminium oder anderen Metallen hergestellt. Für die Ansicht bei Tageslicht werden die Buchstaben entsprechend farbig lackiert. Der Boden des Reliefkörpers besteht aus transparentem oder klarem Acrylglas. Der gesamte Reliefkörper wird im Abstand von 30 bis 70 mm an der Gebäudefassade befestigt. Als Abstandhalter dient hierbei meist der benötigte Kabelkanal. Durch die Leuchtmittel im Inneren des Reliefkörpers entsteht somit eine indirekte Beleuchtung der Buchstaben. An der Wand bildet sich mit dieser „Schattenschrift“ ein weich auslaufender Lichthof durch das nicht sichtbare Leuchtmittel. Bei der Lichtwerbung auf denkmalgeschützten Gebäuden ist das Profil 3 oft empfehlenswert oder auch von städtebaulicher Seite vorgeschrieben.

Profil 4 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Der Reliefkörper dieser Konstruktion ist dreiteilig aufgebaut. Boden und Zarge bestehen aus Metall und werden meist direkt an der Gebäudewand befestigt. Die Innenseite des Bodens dient hier als Halterung für das verwendete Leuchtmittel. Der Spiegel aus Acrylglas wird mit einem Aluminium-Rähmchen gehalten, welches auf den Zargen verschraubt wird. Die Verwendung von Aluminium für das Halten des Acrylglases erlaubt dickere Acrylgläser. Dieses Profil 4 wird besonders für große Reliefkörper ab 70 cm Bauhöhe verwendet.

Profil 5 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Der wichtigste Unterschied zu Profil 4 besteht bei der Konstruktion dieses Reliefkörpers aus der Materialwahl der Acrylglas-Befestigung. Hier wird statt des Alu-Rähmchens ein Umleimer aus Kunststoff befestigt, was die Materialstärke des Acrylglases beschränkt. Diese Bauart wird für Reliefkörper bis maximal 70 cm Bauhöhe angewandt. Auch hier liegt das verwendete Leuchtmittel nicht sichtbar auf der Innenseite des Reliefkörpers am Boden befestigt.

Profil 6 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Bei der Konstruktion der Leuchtreklame nach Profil 6 verwendet man im Gegensatz zum Profil 5 kein Kunststoffprofil, sondern es wird ein lichtdurchlässiger Streifen als Umleimer angebracht. Dies hat bei Nacht eine dreidimensionale Wirkung zur Folge.

Profil 7 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Für den Reliefkörper dieses Profils werden sowohl Spiegel als auch Zargen aus Acrylglas gefertigt. Der Spiegel wird hier in eine in die Zargen gefräste Nut eingeklebt. Dadurch ergibt sich ein Zargenrand, der einen besonderen räumlichen Eindruck bewirkt. Für die gewünschte Lichtwerbung ist bei diesem Profil die Verwendung verschiedener Acrylglas-Farben möglich. Dadurch ergeben sich bei Nacht nicht nur besondere Effekte, sondern es erhöht zudem die Lesbarkeit der Lichtwerbeanlage. Der Boden des Reliefkörpers kann aus Metall oder Kunststoff bestehen und dient zur Befestigung des nicht sichtbaren Leuchtmittels. Das Profil 7 wird ohne Abstand an die Wand angebracht.

Profil 8 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Dieses Profil unterscheidet sich im Aufbau kaum von Profil 7. Es gibt hier aber keinen Zargenüberstand für den räumlichen Eindruck. Hier wird das Acrylglas des Spiegels bündig auf die Acrylglaszargen geklebt. Bei dieser Art des Reliefkörpers entsteht eine bessere Lesbarkeit durch die Verwendung unterschiedlicher Farben für Zargen und Spiegel.

Profil 9 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Hier bestehen Boden und der untere Teil der Zarge aus Metall, das nicht sichtbare Leuchtmittel wird am Boden befestigt. Nur die obere Hälfte der Zarge sowie der Spiegel werden aus Acrylglas gefertigt und am Metall der unteren Zargen-Hälfte befestigt. Der obere, leuchtende Teil der Zarge verleiht dem leuchtenden Reliefkörper hierdurch eine höhere Plastizität. Zudem wirkt das Gesamtbild der Lichtwerbung optisch weniger tief. Mit diesem Profil wird ein besonderes dreidimensionales Erscheinungsbild erreicht.

Profil 10 Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Für das Profil 10 wird der Spiegel aus Acrylglas mit einer profilierten Aluminium-Zarge verklebt. Diese Materialkombination ergibt das Oberteil des Reliefkörpers. Das Oberteil wird über das Unterteil gestülpt und befestigt. Hier besteht das Unterteil aus lichtundurchlässigem, 10-15 mm dickem, weißem Kunststoff, welcher auch als Befestigungsfläche für das Leuchtmittel dient. Bei diesem Profil ist der unterschiedliche Wärmeausdehnungs-Koeffizient von Aluminium und Acrylglas zu berücksichtigen. Die Größe der Reliefkörper sollte hier innerhalb einer Höhe oder Breite von maximal 70 cm bleiben.

Profil 11 LED Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Hier wird satiniertes oder farbloses Acrylglas mit einer Stärke zwischen 15 und 30 mm verwendet. Aus diesem Acrylglas werden die Reliefkörper, benötigte Buchstaben oder Formen, ausgefräst oder ausgelasert. Auf der Rückseite der Reliefkörper werden Nuten gefräst, um dort die zu verwendenden LED-Ketten einzugießen. Diese LED-Ketten leuchten somit nach vorn. Die Zargen und die Frontseite werden mit lichtdichter weißer Farbe grundiert und mit der gewünschten Farbe lackiert. Die weiße Grundierung reflektiert nun das Licht der LED-Ketten durch die transparente Vergußmasse nach hinten an die Wand. Die Farbe der Wand oder einer Blende bestimmt hier den Effekt der Reflektion. Durch die Anwendung dieses Profils entsteht nachts eine Schattenschrift auf der Wand des Gebäudes. Abhängig von der Montage-Höhe wird der gewünschte Effekt durch den Abstand des Reliefkörpers zur Wand erreicht. Dieser Abstand liegt meist zwischen 20 und 50 mm. Diese Profil-Variante empfiehlt sich speziell für filigrane Lichtwerbung.

Profil 12 LED Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Auch bei diesem Profil werden die LED-Ketten in die Nuten des Reliefkörpers eingegossen. Der Unterschied zum Profil 11 LED besteht in der Leuchtrichtung. Hier wird die Rückseite des Reliefkörpers lichtdicht lackiert und die Frontseite bleibt transparent. Somit leuchtet diese Lichtwerbung nach vorn.

Weitere Profil-Varianten für Lichtwerbeanlage – Leuchtreklame

Mit oben beschriebenen Profilen werden die grundsätzlichen Bauarten in der Lichtwerbung beschrieben und mit genannten Profil-Kennzahlen vereinheitlicht. Für gewünschte Sondereffekte bieten Mischformen genannter Bauarten unterschiedlichste individuelle Möglichkeiten.

Werbestelen Verkauf Herstellung4.2 Andere Konstruktions-Arten in der Lichtwerbung

Unabhängig von den Profil-Varianten, die Konstruktionsarten der Reliefkörper beschreiben, gibt es noch weitere Bauformen, die sich meist durch ihre einfache Bauweise von den Profilen abheben. Dabei gilt das Schild oder die komplette Fassadenfläche als Werbeträger, der von außen angestrahlt wird, als die einfachste Bauart für die Leuchtreklame. Zur Vielzahl weiterer Varianten aus der Familie der Lichtwerbung gehören folgende Alternativen:

 

Die Großflächenwerbung

Diese Art der Leuchtreklame findet immer mehr Verbreitung in den Stadtzentren. Wandtafeln aus Holz, Aluminium oder Kunststoff werden freistehend oder an Gebäudemauern als Werbeträger installiert und für meist übergroße Werbeplakate verwendet. Unterschiedliche Halterungen werden für die Beleuchtung durch Leuchtstofflampen angebracht.

 

Die Neon-Schrift

Die gewünschte Form der Leuchtröhren wird vom Glasbläser erstellt. Dabei kann der Durchmesser der Leuchtröhren zwischen 6 und 22 mm sein. Diese Art der Lichtwerbung ermöglicht sowohl filigrane Logos als auch durchgehende Schriftzüge in Zier- oder Schreibschrift. Die verwendeten Elektrodenbereiche müssen zur Sicherheit vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

 

Die Spanntuchtransparent-Anlage

Diese Art der Leuchtreklame wird für sehr großflächige Lichtwerbeanlagen verwendet. Die Werbefläche besteht aus äußerst reißfestem Gewebe. Das Gewebe ist durchscheinend und wird für die Lichtwerbung mit den gewünschten Schriftzügen oder Logos bedruckt oder beklebt. Das großflächige Gewebe wird als Leuchtreklame von hinten durchleuchtet oder einfach nur von außen angestrahlt.

 

Die Laufschrift

Verwendete Laufschriften bestehen aktuell zumeist aus einem LED-Raster. Der Text dieser Lichtwerbung dient zur Information und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters durch den Wechsel oder einen in Schreibrichtung durchlaufenden Text auf sich. Zu beachten ist bei der Installation von Laufschriften ein besonderes Genehmigungsverfahren bei zuständigen Behörden.

 

Der Video Screen

Videoschirme werden als Variation der Lichtwerbung an hochfrequentierten Plätzen eingesetzt. Diese Leuchtreklame-Systeme sind aufgrund des hohen Investitions- und Betriebskosten nur dort sinnvoll. Die bewegten Bilder dieser Lichtwerbung bestehen aus einer Vielzahl einzelner Rasterpunkte. Jeder einzelne Punkt setzt sich aus je einem blauen, roten und grünen LED zusammen. Sämtliche Mischfarben zur Darstellung der bewegten Bilder werden durch die sogenannte additive Farbmischung erzeugt. Durch die hohe Leuchtkraft der verwendeten Leuchtdioden wird eine Erkennbarkeit der bewegten Bilder auch bei Tageslicht ermöglicht.

 

Der Werbepylon

Pylone werden für die Werbung in unterschiedlichsten Größen und Bauarten angeboten. Die Größe der Werbefläche ist variabel und kann für eine oder mehrere Marken oder Produkte verwendet werden. Auch die Art der Beleuchtung ergibt sich aus der Bauart der Pylone. Meistens werden die Werbeflächen von innen beleuchtet. Als Standort dieser Art der Leuchtreklame werden häufig Kfz-Einfahrten oder Gebäude-Eingänge verwendet, an welchen der Pylon quer zur Fahrt- oder Laufrichtung installiert wird. Auf diese Art dient er der Information für den Autofahrer oder Fußgänger.

 

Der Leuchtkasten

Der Leuchtkasten als meist rechteckiger und flacher Werbeträger wird von innen beleuchtet. Die gleichmäßig angeordneten Leuchtstofflampen oder LED Zargen Module sorgen dabei für die lückenlose Beleuchtung auf einer oder zwei Seiten. Das durchscheinende Material (Plexiglas) der Ansichtsflächen wird mit den Werbebotschaften entsprechend beklebt.

 

Der Ausleger

Dieser Begriff wird verwendet für Leuchtkästen und extern beleuchtete Schilder, die senkrecht zur Außenfassade angebracht werden. Die meist zusätzliche Lichtwerbung durch Ausleger macht die Produkt-, Marken- oder Firmenwerbung aus anderen Richtungen erkennbar. Durch diese Art der Leuchtreklame wird nachts oft der Platz rund um den Ausleger für den Fußgänger erhellt.

 

Der Quader oder Würfel

Eine weitere Form aus der Familie des Leuchtkastens ist der freistehende Würfel. Von innen beleuchtet informiert diese Art der Leuchtreklame auf den senkrechten vier Flächen in alle Richtungen. Diese vier Flächen können synonym oder für unterschiedliche Werbe-Informationen verwendet werden. Zur Erhöhung der Werbewirksamkeit gibt es den Quader als Leuchtreklame auch in sich selbst drehender Ausführung.

 

Das Fassadenband

Fassadenbänder an modernen Gebäuden dienen reinen Design-Zwecken als Teil der Architektur. Als Teil dieser modernen Gebäude-Architektur werden mehrere Leuchtkästen alternativ zu sogenannten Fassadenbändern. Einzelne Leuchtkästen für die Werbung können dabei mit bestehenden, beleuchteten oder unbeleuchteten architektonischen Fassadenbändern kombiniert und in diese integriert werden.

 

Das City-Light-Poster

Das sogenannte City-Light-Poster beschreibt eine von hinten durchleuchtete Werbefläche, die sowohl freistehend in der Öffentlichkeit als auch an der Fassade befestigt Anwendung findet. Mit einer Sicherheitsverglasung geschützt wird das City-Light-Poster aufgrund der flachen Bauweise gerne an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel eingesetzt. Als Alternative gibt es diese Art der Lichtwerbung auch als sogenannten Plakatwechsler. Mehrere unterschiedliche Plakate werden zeitgesteuert abgerollt, um die Verwendung des City-Light-Posters bestmöglich zu nutzen und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Während die Standard-Größe dieser Leuchtreklame bei ca. zwei Quadratmetern liegt, gibt es im Innenbereich von Großstädten inzwischen auch sehr viel größere Ausführungen des City-Light-Posters.

 

Die moderne Litfaßsäule

Die altbekannte Litfaßsäule hat auch heute noch ihre Werbewirksamkeit behalten. Sie wird zu unserer Zeit jedoch als moderne Variante mit durchscheinenden Plakaten ausgestattet und von innen beleuchtet. Schützendes Plexiglas ermöglicht die Langlebigkeit der Werbe-Informationen. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit gibt es auch moderne Litfaßsäulen, die sich drehen. In Großstadtzentren gibt es auch Variationen, die als Pillar bezeichnet werden. Sie können nach innen geöffnet werden und bieten als Service öffentliche WCs oder Terminals.

 

Die Mastanlage – die Dachwerbeanlage

Hohe Masten sind ideale Werbeträger für große Reichweiten. Drei oder vier beleuchtete Reklametafeln bilden an der Spitze gleichseitige Dreiecke oder Vierecke. Dies macht die Werbebotschaft in mehrere Richtungen gut Sichtbar. Drehbare Lichtwerbeanlagen ähnlicher Bauform erzielen auf Dächern dieselbe intensive Aufmerksamkeits-Wirkung.

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Zusammenfassung

Egal, welche Form der Lichtwerbung zum Einsatz kommt – die Leuchtreklame als eine Art der Außenwerbung ist aus unserer heutigen Werbewelt einfach nicht mehr wegzudenken. Bei Tageslicht funktioniert sie als unbeleuchteter Wegweiser, bei Nacht und in den Wintermonaten sticht die Leuchtreklame als angenehmer Lichtpunkt hervor und macht aufmerksam. Diese Aufgabe erfüllt sie überall – sowohl über dem Eingang der kleinen Dorfmetzgerei als auch in den hochfrequentierten Einkaufsstraßen großer Stadtzentren. Die Lichtwerbung dient dem Konsumenten als visuelle Visitenkarte von Produkt, Marke oder Firma und sie bietet die gewünschte Fern- und Nahsignalisation für das Unternehmen. Der oft negativ bewertete Stromkosten-Faktor für den Einsatz der leuchtenden Werbung kann relativiert werden durch die durchdachte Inbetriebnahme und den Einsatz hochmoderner LED-Werbeanlagen. Die Werbe-Effektivität von kompetent entwickelter Lichtwerbung und deren professionellem Einsatz ist bezüglich der Erreichbarkeit der Konsumenten mit keiner anderen Form der Außenwerbung zu vergleichen. Das Literaturverzeichnis finden Sie hier. Für Fragen rund um Leuchtreklame – Lichtwerbeanlagen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. 

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